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30.06.2021 | Nahversorgung der Vororte

Vor-Ort Termin an der Hardhöhe bzgl. der Verödung der Vororte

Die Schließung der Postbankfiliale Hardhöhe ist ein großer Verlust für die Nahversorgung dieses Stadtteils Damit setzt sich ein Trend fort, der in anderen Stadtteilen bereits schwere Ausmaße angenommen hat. Ob Metzger, Bäcker, Post oder Bank, die Beispiele finden sich in allen Ortsteilen. Die Auswirkungen spürt vor allem auch die ältere Bevölkerung, für die weitere Wege große Schwierigkeiten darstellen und Onlineangebote oft keine Alternative sind, so Stadträtin Dr. Andrea Heilmaier.  Gleichzeitig hält sie es für wichtig, dass die Stadt auf diese Entwicklung künftig verstärkt ein Augenmerk legt und versucht, mit gezielten Maßnahmen entgegenzusteuern.

Unternehmen möchten ihre Läden und Filialen wirtschaftlich betreiben. Das Kaufverhalten der Kunden wird sich durch Appelle nicht ändern, ein Großteil wird in Supermärkten mit Parkmöglichkeiten und online abgewickelt. Preis und Komfort sind für die meisten Kunden entscheidend.

Wenn vorgeschlagen wird, dass im Fall der Postbank die Kunden die Filiale in der Innenstadt aufsuchen sollen, dann bedeutet die Verödung der Vororte eine Steigerung des Verkehrs in die Innenstadt.
Grundsätzlich liegt in dieser Steigerung eine Chance für die Belebung der Innenstadt. Thomas Winning, der Kreisvorsitzende der CSU in Fürth fordert daher, dass „die gute Erreichbarkeit der Innenstadt, ohne Vorbehalte dem Individualverkehr gegenüber sichergestellt werden muss. Auch E-Mobilität braucht Parkplätze.“ Sonst wird der Trend zu Gunsten großer Filialisten mit Parkplätzen und dem Onlinehandel verstärkt und der Entwicklung der Innenstadt geschadet.