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Landesgruppenchef beim Neujahresempfang der Fürther CSU

Alexander Hoffmann: „Leben und leben lassen“ – Fürth braucht Klarheit und Richtung

Fürth (pmw). „Das Jahr 2026 wird vielleicht eines der Herausfordernsten seit 1945“, so Alexander Hoffmann, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, beim traditionellen Neujahrsempfang der Fürther CSU. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten, wirtschaftlicher Umbrüche und wachsender gesellschaftlicher Spannungen brauche Deutschland vor allem eines: „mehr Lust aufs Gelingen“. Leistungsbereitschaft und wirtschaftliche Dynamik dürften nicht durch Dauerdebatten ausgebremst werden. Sein Motto: „Leben und leben lassen.“

CSU-Kreisvorsitzender Christian Wenning begrüßte rund 350 Gäste aus Fürth und der Region. Vertreter aus Wirtschaft, Ehrenamt, Kultur und Politik waren der Einladung gefolgt. Gekommen waren auch der Wahlkreisabgeordnete im Deutschen Bundestag, Tobias Winkler, die Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag, Petra Guttenberger, Bezirksrat Michael Maderer, Landrat Bernd Obst, Alt-Oberbürgermeister Wihelm Wenning und der amtierende Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung (SPD).

Wenning betonte in seiner Begrüßung die Verantwortung der Kommunalpolitik in bewegten Zeiten: „Gerade jetzt braucht es Klarheit im Kurs und Verlässlichkeit im Handeln. Fürth darf sich nicht im Verwalten erschöpfen – wir müssen gestalten.“

Max Ammon für „Verbindungen, die bewegen“

Der Kandidat der CSU für die Oberbürgermeisterwahl, Max Ammon, skizzierte seine
Vorstellung von der Zukunft Fürths anhand von fünf Punkten. Unter anderem
stünden er und die CSU-Kandidatinnen und -Kandidaten für „Verbindungen,
die bewegen“.

Damit meint er nicht nur Verkehrswege, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zum
Austausch, zur Partnerschaft der Generationen und zur Gemeinschaft. Fürth solle auch (inzwischen nach Erlangen) die sicherste Großstadt Bayerns bleiben. Gleichzeitig machte Ammon deutlich: Sicherheit, wirtschaftliche Stärke und Lebensqualität gehören zusammen. Fürth solle eine Stadt bleiben, in der sich Menschen frei und sicher bewegen können, in der Mittelstand und Handwerk gute Rahmenbedingungen vorfinden und in der Stadtentwicklung mit Weitblick betrieben wird.

„Fürth braucht eine Politik, die Verantwortung übernimmt und Zukunft gestaltet –
entschlossen, pragmatisch und nah an den Menschen“, so Ammon.

Wirtschaft braucht Rückenwind statt Bremsklötze

Hausherr Wilhelm Graf, Gesellschafter des gleichnamigen Autohauses mit mehr als 3.000 Beschäftigten der Feser-Graf Gruppe, ging in seinem Grußwort auf aktuelle
Herausforderungen ein. „Die vielen Baustellen in Deutschland endlich lösen und die
Wirtschaft nicht vertreiben“, so sein Credo. Er wünschte sich weniger Vorgaben und
staatliche Einflussnahme. Im Spiel der freien Kräfte würde sich vieles selbst regulieren und an die Bundespolitik appellierte er: „Mehr Pragmatismus wagen“.

Wachstum, Investitionen und Arbeitsplätze entstünden nicht durch neue Vorgaben, sondern durch Vertrauen in unternehmerische Verantwortung.

Demokratie stärken – Europa als Antwort

Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen mahnte der Würzburger Alexander Hoffmann, direkt gewählt im Wahlkreis Main-Spessart, zur demokratischen Geschlossenheit: „Es geht auch hier um die Frage, ob wir unsere Demokratie stärken oder sie den politischen Rändern überlassen.“ Populistischen Vereinfachungen dürfe man weder rhetorisch noch inhaltlich nachgeben. Er erinnerte daran, dass Demokratie von Kompromissfähigkeit lebe: „In der Demokratie ist man auf Koalitionen angewiesen.“ Angesichts globaler Herausforderungen gelte klar: „Europa ist nicht das Problem, sondern die Lösung.“

Der Neujahrsempfang machte deutlich: Die CSU Fürth versteht sich als gestaltende Kraft für Stadt und Region. In einem Jahr, das politische und wirtschaftliche Weichenstellungen verlangt, setzt sie auf Verantwortung, wirtschaftliche Vernunft und eine klare Zukunftsperspektive für Fürth.

fü empfang foto
Unser Foto (pmw) zeigt von links CSU-Kreisvorsitzenden Christian Wenning, Autohaus- Chef Wilhelm Graf, CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann (mit einer ihn beschreibenden Karikatur von Gerhard Fuchs) und OB-Kandidat Max Ammon.