Aktuelles aus der Fraktion

Haushalt 2026

CSU-Fraktion bringt umfassende Zukunftspakete in den Haushalt 2026 ein

Die CSU-Stadtratsfraktion Fürth hat mit ihren Haushaltsanträgen für 2026 ein breit angelegtes Zukunftspaket geschnürt, das zentrale Bereiche der Stadtentwicklung wie Sicherheit, Mobilität, Infrastruktur und Innovation umfasst. „Wir setzen bewusst auf konkrete, alltagsnahe Verbesserungen, die der gesamten Stadt zugutekommen“, betont Fraktionsvorsitzender Max Ammon. Sie bauen auf den strategischen Zielen des im Sommer vorgestellten CSU-Wahlprogramms auf.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum. Die CSU beantragt sowohl eine umfassende Beleuchtungsoffensive an Angsträumen, Wegen und Unterführungen als auch die Installation versenkbarer Poller an neuralgischen Zufahrten der Innenstadt. Damit sollen Fußgängerzonen, Märkte und Veranstaltungen dauerhaft geschützt und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden. Ergänzend fordert die Fraktion ein Gestaltungskonzept für zentrale Unterführungen wie den Luisentunnel sowie die Passage zwischen Hauptbahnhof und Karolinenstraße, um diese Bereiche durch Licht, Farbe und Gestaltung aufzuwerten.

In der Stadtentwicklung setzt die CSU klare Zeichen für attraktive und funktionale Stadtteile. So wurde für den Stadtteil Sack der Auftrag eines umfassenden Zukunftspaketes eingereicht, das die Reaktivierung des Schulstandorts, die Sanierung der Turnhalle und eine neue Nutzungsperspektive für das alte Rathausgebäude vorsieht. Zudem beantragt die CSU die Aufwertung des Südstadtparks durch Pavillons, die als Treffpunkte und Aufenthaltsorte für Familien, Jugendliche und Senioren dienen sollen. Auch für den Vorplatz von Schloss Burgfarrnbach wird ein aktueller Sachstandsbericht erwartet, um Transparenz über die weitere Planung zu schaffen.

Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Mobilität. Die CSU begleitet aktiv die Neuaufstellung des ÖPNV-Netzes und fordert einen Sachstandsbericht zum geplanten Ringbussystem, das Stadtteile effizienter verbinden und Umwege über Hauptbahnhof bzw. Rathaus reduzieren soll. Gleichzeitig bringt die Fraktion die Prüfung digital gesteuerter On-Demand-Angebote nach dem Vorbild des Schwabacher „Lotti“-Modells ein. „Mit der Parkraumoffensive, für die Planungsmittel vorgesehen werden sollen, setzen wir zudem auf Maßnahmen zur Entlastung der Innenstadt: Quartiersparkhäuser und neue Park-&-Ride-Angebote sollen die Verkehrsströme verbessern und Wohngebiete entlasten,“ so Ammon.

„Auch im Bereich der kommunalen Infrastruktur wollen wir wichtige Akzente setzen. Mit der Forderung zur Wiederinbetriebnahme und Ausstattung der Notbrunnen sowie einem umfassenden Resilienzkonzept, das Energie-, Trinkwasser-, Abwasser- und Versorgungsstrukturen umfasst, wollen wir Fürth krisensicherer machen“, berichtet der Fraktionschef weiter. Darüber hinaus fordert die Fraktion Berichte zu baulichen Zuständen kommunaler Einrichtungen – etwa beim Stadtjugendring – sowie eine transparente Darstellung der Finanzierungsstruktur des Rundfunkmuseums.

Besondere Aufmerksamkeit widmet die CSU dem Ehrenamt. Die Fraktion beantragt die Prüfung zusätzlicher Vergünstigungen für die Inhaberinnen und Inhaber der bayerischen Ehrenamtskarte, um das vielfältige freiwillige Engagement in Fürth weiter zu unterstützen.

Mit dem Antrag zur Entwicklung eines KI-Campus Fürth hat die CSU zudem ein zukunftsweisendes Innovationsprojekt geschnürt. Der Campus soll ein Ort sein, an dem Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups zusammenkommen und neue Impulse für Forschung, Digitalisierung und hochwertige Arbeitsplätze entstehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Sauberkeit im öffentlichen Raum: Die CSU-Fraktion fordert, alle städtischen Mülleimer nach Möglichkeit mit Aschenbechern auszustatten und die Entleerungsrhythmen an stark frequentierten Stellen zu überprüfen, um die Aufenthaltsqualität im Stadtgebiet weiter zu verbessern.

„Unsere Anträge zeigen klar, wohin wir mit Fürth wollen: eine sichere Stadt, starke Stadtteile, moderne Mobilität, verlässliche Infrastruktur und echte Zukunftsprojekte, die den Wirtschaftsstandort stärken“, erklärt Max Ammon. Die CSU-Fraktion blickt den Haushaltsberatungen am 9. Dezember optimistisch entgegen und setzt darauf, dass viele ihrer Vorschläge breite Unterstützung finden werden.

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