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CSU-Fraktion erkundigt sich bei infra Fürth: Mehrtägiger Stromausfall wie in Berlin in Fürth äußerst unwahrscheinlich

Fürth – Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf die Berliner Infrastruktur, durch den rund 45.000 Haushalte und mehr als 2.000 Gewerbebetriebe über mehrere Tage ohne Strom waren, hat sich CSU-Fraktionsvorsitzender und Oberbürgermeisterkandidat Max Ammon bei infra-Geschäftsführer Marcus Steurer über die Versorgungssicherheit in Fürth informiert. „Solche Szenarien verunsichern viele Menschen. Deshalb wollten wir wissen: Kann so etwas auch in Fürth passieren?“, erklärt Ammon.

Die Antwort der infra fürth fällt klar aus: Ein mehrtägiger, großflächiger Stromausfall wie in Berlin gelte für Fürth als äußerst unwahrscheinlich. Das Stromnetz sei mehrfach abgesichert und nach dem sogenannten N-1-Prinzip aufgebaut. Fällt eine Leitung aus, könne die Versorgung in der Regel über andere Leitungen übernommen werden. Fürth sei über mehrere Hauptleitungen angebunden, ein Großteil der Stromtrassen verlaufe zudem unterirdisch. „Selbst bei Störungen handelt es sich in Fürth meist um punktuelle Ausfälle, die in der Regel innerhalb weniger Stunden behoben sind“, berichtet Ammon aus dem Gespräch. Der längste Stromausfall der jüngeren Vergangenheit habe maximal rund eineinhalb Stunden gedauert.

Auch für den Krisenfall ist vorgesorgt: Die infra verfüge über klar definierte Notfall- und Bereitschaftsstrukturen, arbeite eng mit Feuerwehr, Katastrophenschutz und weiteren Behörden zusammen und betreibe eine 24/7-Netzleitstelle. Kritische Einrichtungen seien zusätzlich abgesichert.

Beim Thema Cyber-Sicherheit setzt die infra auf umfangreiche Schutzmaßnahmen. Täglich werden tausende Angriffsversuche registriert und abgewehrt. „Angriffe gibt es praktisch jeden Tag, entscheidend ist, dass sie erkannt und abgewehrt werden. Das funktioniert“, berichtet Ammon.

Gleichzeitig sieht die CSU weiteren Handlungsbedarf: „Auch wenn Fürth gut aufgestellt ist, müssen wir Vorsorge ernst nehmen – technisch wie kommunikativ. Die Menschen wollen wissen, was im Ernstfall passiert und wie sie sich verhalten sollen“, betont der Fraktionschef. Informationsangebote für Bürgerinnen und Bürger seien daher ein wichtiger nächster Schritt.

Fazit: Fürth ist beim Thema Stromversorgung stabil, ausfallsicher und gut vorbereitet. Panik ist nicht angebracht, Wachsamkeit und transparente Information aber notwendig.

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