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Aufgrabungssperre

CSU-Fraktion beantragt Aufgrabungssperre für neue und sanierte Straßen in Fürth

Die CSU-Stadtratsfraktion setzt sich für einen besseren Schutz neu gebauter und sanierter Straßen in Fürth ein. Mit einem aktuellen Antrag fordert sie die Einführung einer verbindlichen Aufgrabungssperre von mindestens fünf Jahren für alle Verkehrsflächen im Stadtgebiet.

„Es ist den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu vermitteln, dass frisch sanierte Straßen kurze Zeit später wieder aufgerissen werden“, erklärt Fraktionsvorsitzender Maximilian Ammon. Ziel sei es, Steuergelder effizienter einzusetzen, die Qualität der Infrastruktur zu sichern und Belastungen für Anwohner sowie Verkehrsteilnehmer zu reduzieren.

Ausnahmen von der Sperre sollen nur in echten Notfällen, etwa bei Leitungsbrüchen, möglich sein. Gleichzeitig soll die Verwaltung prüfen, wie Verstöße künftig konsequent sanktioniert werden können, etwa durch Gebührenanpassungen, Vertragsstrafen oder strengere Vorgaben für die Wiederherstellung.

„Andere Städte zeigen bereits, dass solche Regelungen funktionieren. Für Fürth ist das ein wichtiger Schritt zu mehr Wirtschaftlichkeit und besser koordinierter Bauplanung“, ergänzt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ronald Morawski.

Mit dem Antrag will die CSU-Fraktion langfristig die Lebensdauer der Straßen erhöhen und unnötige Mehrfachaufgrabungen vermeiden.

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Bild von Jirka auf Pixabay